6. Dezember – Weihnachtliche Tonkunst

Stellt Euch mal die Adventszeit ohne Weihnachtslieder vor…

Mein Mann würde jetzt strahlen bei dieser Vorstellung… deswegen halte ich mich wegen ihm zurück und beginne erst in der Woche vor dem 1. Advent mit dem weihnachtlichen Beschallen der Wohnung. Dies verlangt mir einiges an Willensstärke ab. ;0)

Doch zum Glück scheint es Gleichgesinnte zu geben, Freunde der Weihnachtslieder,… wenn ihr Euch nun angesprochen fühlt, lest weiter.

Ein Dezember ohne die passende Musik ist unvorstellbar. Ein Großteil der verzaubernden Stimmung kommt für mich durch die Lautsprecher.
Oder noch viel besser, durch die eigenen Stimmbänder.

Seit Jahren singe ich jedes Jahr in einem Advents-Projekt-Chor mit und es ist immer wieder ein Genuß, mit untschiedlichsten Menschen für ein paar Wochen ein tolles weihnachtliches Konzert auf die Beine zu stellen: Der tolle Klang in einer alten Kirche, das fröhliche Proben, das gemeinsame Plätzchenessen, das Lernen neuer Lieder und das versinken in neuen Arrangements ganz alter Stücke… das alles lässt mein Herz höher schlagen.

Leider ist das gemeinsame Singen dieses Jahr nicht möglich, umso wichtiger ist das Hören und Mitträllern in den eigenen vier Wänden.

Letztes Jahr haben wir in unserem Wohnzimmer ein kleines gemeinsames Weihnachtslieder-Singen veranstaltet und es war ein wundervoller Abend.
Deswegen steht ganz weit oben auf der „Nach-Corona“-Liste für das kommende Jahr:

Gemütliches und fröhliches Weihnachtslieder-Singen mit Herzensmenschen, bei Kerzenschein und Glühwein.

Darauf freue ich mich jetzt schon und lade Euch herzlich alle dazu ein! Bis es aber soweit ist, dreht die Anlage hoch, schmettert Euren Lieblingsweihnachtssong so laut, dass die Nachbarn vom Sofa fallen.

Oder wer es lieber etwas besinnlicher möchte, der kann mal mutig sein und sich alleine in eine leere Kirche oder Kapelle setzen und dort vor sich hinträllern.
Wenn man sich erst mal getraut hat einen so großen Raum mit der eigenen Stimme zu füllen, wird mit einem beseelten Gefühl nach Hause schlendern.

Zur Inspiration möchte ich Euch heute meine liebsten Weihnachtslieder – Alben vorstellen.
Vielleicht habt ihr ja die Möglichkeit in das ein oder andere mal rein zu hören und es ist auch etwas für Euren Geschmack dabei.
Die letzten beiden sind eher für Kinder. Aber es gibt ja kein Verbot für Erwachsene nicht auch in Kindheitserinnerungen (oder Mama- und Papa-Erinnerungen) zu schwelgen.

Helene Bøksle – Det Hev Ei Rose Sprunge
Das sind wunderschöne, besinnliche Weihnachtslieder, auf norwegisch. ;o)
Mat and Savanna Shaw – Merry Little Christmas
Ein Vater-Tochter-Duett, die klassische Weihnachtslieder wunderschön interpretieren (und was für tolle Stimmen!).
Pentatonix ist eine, nein DIE Akapella Gruppe. Sie haben mehrere Christmas-Alben, alle super.
Und wie man nur mit Stimmen so viel Klang und Rhythmus erzeugen kann – Wahnsinn!
Michael Bublé – Christmas
Viele amerikanische Klassiker, viel Swing und ein bißchen Kitsch, aber auch das darf ja an Weihnachten sein.
Diese Doppel-CD haben wir geschenkt bekommen, als meine Kinder noch ganz klein waren.
Es sind alle deutschen Klassiker dabei, gesungen von einem Kinderchor. Die lief bei uns früher rauf und runter. Seid unsere „Kleinen“ da nicht mehr ganz so drauf stehen, komme ich mir manchmal etwas albern vor, wenn ich sie alleine höre. Aber hey, so bin ich wenigstens im deutschen Liedgut textsicher, auch über die erste Strophe hinaus. ;o)
Rolf Zuckowski – In der Weihnachtsbäckerei
Ein Klassiker für junge Eltern und deren Sprößlinge, einfach immer wieder schön!

Und jetzt seid ihr dran. Was sind eure Lieblings-Weihnachtslieder-Alben?
Oder welches spezielle Lied mögt ihr besonders?

Schreibt doch unten ein Kommentar, dann wird die Auswahlliste viel größer und ich freue mich über jeden neuen Musik-Schatz.

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