Monats-Glückblick *Februar 2021

Ui, jetzt ist schon der fünfte März… die Zeit fliegt gerade so dahin. Allerhöchste Zeit für den Monats-Glückblick vom Februar.
Allerdings war diese Woche auch wirklich eine sehr Ereignisreiche.

Denn ich habe einen neuen Job. Seit Montag tue ich etwas, was ich noch nie zuvor getan habe: ich arbeite im Büro! 😅
Und so ein Neuanfang ist ja immer auch besonders: Besonders aufregend, besonders anstrengend und besonders schön.
Ich freue mich riesig darüber und bin gespannt, was mich in diesem völlig neuen Arbeitsumfeld alles erwarten wird.

Damit möchte ich auch den Monats-Glückblick im Februar beginnen.
Gemeinsam mit der Familie stoße ich bei einem Raclette-Essen, mitten unter der Woche, auf die Zusage zum neuen Job an.

Da der Arbeitsort gut 20 Kilometer im Süden liegt und ich in diese Richtung äußerst selten unterwegs bin (eine Ausnahme war zufällig gerade die „Immer gen Süden“ Wanderaktion) bin ich letzte Woche die neue Strecke Probe-geradelt. Damit ich weiß, wie viel Zeit ich einplanen muss.
Zum Glück darf ich das eBike unserer Mitbewohner nutzen, ich hatte völlig unterschätzt, wie viele Hügel (teils sehr steile) sich auf diesem Wegstück befinden.
Aber die Landschaft ist herrlich und ich komme durch Orte, von derer Existenz ich bisher noch nicht einmal etwas ahnte. ;o)

Ein Glückblick im Februar sind natürlich die ersten Frühblüher. Jedes Jahr zaubern sie ein Lächeln in so viel Gesichter.

Es ist jedesmal irgendwie ein Wunder, wenn die ersten zarten grünen Spitzen durch das Braun des Bodens spicken und kurz drauf die ersten Blüten ihre Köpfe in die Sonne strecken.
Da muss man einfach stehen bleiben, staunen und strahlen.

Und nicht nur die ersten Blumen habe ich erspäht. Nein, auch den ersten Bärlauch!!
Ich seh mich schon sammeln und in der Küche werkeln: Bärlauchbutter, Bärlauchsuppe, Bärlauchpesto,…
(Na, wem läuft auch schon das Wasser im Mund zusammen?)

Wie auch schon im Januar bin ich gelaufen… jeden Tag! Und am allerliebsten in der Tratsch-Walk-Konstellation zum Sonnenaufgang. (Das natürlich nicht jeden Tag. Schade eigentlich.)
Einfach so gut für die Beine, die Kondition, den Kopf, die Seele…

… und die Lachmuskeln. 😅

Auch alleine war ich laufen, sogar sehr gern.
Manchmal kam ich mir fast schon vor wie Forrest Gump:
“Lauf Marion Lauf“.
(Und falls es jemanden gibt, der hier liest und diesen Film noch nicht kennt: Absolute Empfehlung!!)

Was man auf dem Foto leider nicht sehen kann ist der fröhlich hin und her springende Pferdeschwanz. Der Schatten hat mich so zum Lachen gebracht… ;o)

Auch der Mann und ich haben schöne Wanderungen unternommen.
So wie diese hier am Kaiserstuhl.

Mit einem unglaublichen Weitblick und natürlich leckerem Gipfel-Tee. 🫖

Oder die „Wanderung“ zu Valentinstag bei Minus zwölf Grad (aber strahlendem Sonnenschein und Glitzerschnee!).
OK, ich gebe zu, es war eine sehr kleine Wanderung, vielleicht mehr ein Spaziergang, aber deswegen nicht weniger schön.

Und wenn man sich dann anschließend vor ein warmes Feuer kuschelt…

Diese Eislaternen sahen richtig spektakulär aus, dabei haben wir nur Wasser in Kuchenformen eingefroren und abends auf dem Balkon ein Teelicht hineingestellt.
Genial, oder?

Überhaupt hat mich die eisige Kälte sehr glücklich gemacht. Ich funktioniere bei kaltem Wetter deutlich besser, als wenn es heiß ist. Meine Vorfahren waren sicher Wikinger.
Und dass ich Schnee liebe, hab ich ja schon oft genug erwähnt.

Und wir konnten unsere Mittagspausen auf dem Sommerbett wieder einführen. Was für eine schöner Ort um die Augen zu schließen.

Auch das erste mal wieder Wäsche an der Leine im Garten trocknen war möglich.
Der Frühling bringt so viele Neuanfänge, da fühlt man sich gleich viel lebendiger!
Morgens wird die Bettwäsche abgezogen, in die Maschine gesteckt und schon abends kann man, frisch geduscht in ein herrlich duftendes Bett kriechen.
So sieht ein echter Alltags-Glückblick aus.

Wir haben jede Menge Gartenarbeit erledigt.
Vor allem unsere Weiden wurden ordentlich gestutzt.
Im Garten werkeln, mit den Nachbarn quatschen, die Sonne genießen… dann fühlt es sich gar nicht so sehr nach Arbeit an.

Wenn dann noch die Nachbarin einen so schönen Schatz rüber bringt … ist das nicht ein echtes Kunstwerk?

Hey, es ist wieder Eiszeit!! Mhm…

Kennt jemand dieses wundervolle und wahre Lied von Ritter Rost? Der Text geht so:

Koks: Für mich ist Eiszeit!

Bö: Gar nicht heiß heut.

Koks: Ganz egal, für mich ist Eiszeit!

Bö: Ziemlich kalt heut.

Koks: Eben drum!

Eis, das ist die letzte Weisheit,

jeden Tag ist für mich Eiszeit,

Schokolade und Vanille,

Straciatella, Petersilie,

Erdbeer, Walnuss und Zitrone,

ob mit Sahne oder ohne,

ob es kalt ist oder heiß:

Ganz egal, ich will mein Eis!

😉

Das Singen in Kirchen ist mir eine ganz liebe Beschäftigung geworden. Mal mit, mal ohne Gitarre. Meistens alleine, aber manchmal auch in Gesellschaft (dann ist es irgendwie noch schöner!), in kleinen und großen Kirchen,…
Das möchte ich ganz dringend beibehalten!

Unsere Älteste hat sich kreativ ausgelebt und ein Pixelbild unserer Familie erstellt. Was ich wirklich herzallerliebst finde: Jede Figur hat tatsächlich die Kleider an, die sie auch am liebsten im Alltag trägt.
Da habe ich wirklich gleich zwei ganz begabte Künstlerinnen in meiner Familie, ihr müsstet mal ihre gemalten Bilder sehen. Von wem sie das allerings haben??

OK. Man muss die Feste feiern, wie sie fallen…
Und so saß ich am Schmutzigen Donnerstag mittags zu Hause und wollte gerade beginnen die Küche aufzuräumen als ich plötzlich von einer Idee überfallen wurde.
Ich ließ alles stehen und liegen, ließ meine etwas trübe Stimmung zu Hause, packte meinen Manteltaschen voller kleiner, flüssiger Köstlichkeiten und machte mich auf den Weg durch das Dorf.

An diesem Tag einfach nur zu Hause sitzen, das ging nun wirklich nicht!!
Sonst tanze ich an diesem besonderen Tag bis in die Puppen, schließe Menschen fest in die Arme und lache bis mir der Bauch weh tut.
Das ging dieses Jahr nicht, zu meinem großen Bedauern.

Aber dafür habe ich ganz spontan einige Freunde zu Hause überrascht, natürlich nur vor der Haustür. Wir haben kurz gequatscht, zusammen gelacht und ein „Klöpferle“ getrunken.
Zum Glück waren nicht alle Damen zu Hause, denn nach der fünften Tür war ich doch schon, nennen wir es „recht lustig“. 🥳😜

Wenn man auf dem Land lebt…

… kann man sich morgens auf dem Weg zum Bäcker schon ganz herrlich mit den Hühnern unterhalten. ;o)

Mit etwas, dass immer glücklich macht, möchte ich diesen laaaangen Monats-Glückblick abschließen:

Morgens durch den stillen Wald zu traben, den Spechten zu lauschen und die Sonnenstrahlen durch den Dunst zu bewundern… Wow!!

Und das kostet nicht mal Eintritt. 😉

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