13. Dezember – Knuspriges Granola

Erst mal einen schönen und gemütlichen dritten Advent!!

Gestern „Hygge“ , heute „Granola“, was ist nun das schon wieder?
Eigentlich nichts anders als ein Knuspermüsli.
Leckeres, gesundes, selbst gemachtes Knuspermüsli. ❤️

Das passt doch hervorragend zum Thema von gestern. Mit Zeit und Liebe und nicht ohne klebrige Hände wird aus wenigen natürlichen Zutaten, ein superleckeres Frühstück!

Ich bin eine bekennende Müsli-Tante. So wie es sich für eine ordentliche Pädagogin gehört. ;o)
Abwechslung brauche ich beim Frühstück nicht (nur die Obstsorten variieren). Es tut meinem Hirn gut, nicht jeden Morgen darüber grübeln zu müssen, was ich frühstücke. Und wenn ich etwas gefunden habe, das mir schmeckt, dann esse ich es immer und immer und immer wieder.

Wichtig ist, dass irgendetwas knackiges dabei sein muss. Je mehr Knusper, desto besser!!
Da ist natürlich ein Knuspermüsli der ideale Frühstücks-Partner.

Und weil es längere Zeit haltbar ist, spannend aussieht, super lecker ist und Weihnachten vor der Türe steht… wäre das nicht auch eine nette Geschenkidee aus der Küche?
(Einfach noch ein schönes Band ums Einmachglas wickeln und einen Stern dran hängen. Fertig.)

Die Basis für dieses Granola ist, wie für jedes gute Müsli, jede Menge Haferflocken. Ich nehme am liebsten die Kernigen.
Und an dieser Stelle möchte ich für die ollen Haferflocken mal eine Lanze brechen.
Wahrscheinlich ist Euch bei diesem super günstigen und „langweiligen“ Lebensmittel nicht bewusst, was Ihr Euch damit alles gutes einverleibt: viele Ballaststoffe, Mineralstoffe und wertvolle Vitamine. Zusätzlich noch eine große Portion pflanzliches Eisen.
(Sorry, da kommt die Gesundheitspädagogin durch.)

Dazu kommen dann Nüsse und Saaten.
Das geniale an diesem Rezept ist, dass es Euch völlig überlässt, welche Sorten ihr nehmen wollt. Jeder hat doch seine Lieblingsnüsse, gell?

Mandeln und Walnüsse sind bei mir ein Muss. Dazu gebe ich manchmal Cashewkerne oder Haselnüsse, einfach was da ist (oder auch was weg muss.)
Diese mit einem Messer grob zerhacken.
Auch sehr praktisch, wenn man noch Reste von gehackten Haselnüssen oder gehobelte Mandeln vom Backen übrig hat. Einfach mit dazu werfen.

Dann alle trockenen Zutaten, also die Nüsse, die Saaten (bei mir Sonnenblumen- und Kürbiskerne), Salz und Zimt zu den Haferflocken geben und gut mischen.

Jetzt kommt der klebrige Teil.
Damit es knuspert brauchen wir noch Fett.
Das kann Öl sein, Butter oder, mein Favorit, ein Nussmus. Durch die vielen Öle in den Nüssen, ist das eine spannende und gesunde Alternative.
Persönlich kann ich dunkles Mandelmus sehr empfehlen… mhm!

Und natürlich noch ein bißchen Süße. Das muss nicht dringend weißer Zucker sein (muss nicht, darf aber). Ich habe heute Honig genommen, es gehen aber auch pürierte Datteln, brauner Zucker, Ahornsirup…

Das Fett und die Süße miteinander vermischen (am besten etwas anwärmen, dann ist es einfacher).

Schließlich nur noch die flüssigen zu den trockenen Zutaten geben und ordentlich mischen.
Am besten einfach mit den Händen! Ein tolles Gefühl, ganz anders als Teig. Die leichten Haferflocken, die scharfkantigen Nüsse, die klebrige Zuckermasse… Kann man nicht beschreiben, muss man ausprobieren.😉

Wenn ihr das Gefühl habt, dass alles gut vermischt ist, die Masse auf einen Backblech verteilen und ab damit in den Ofen.

Nach der Hälfte der Zeit einmal mit einem Löffel umrühren, dann wird es überall schön kross.

Da jeder Ofen verschieden ist, bitte beim ersten mal lieber in der Nähe bleiben und immer wieder rein spickeln. Denn es kann plötzlich ganz schnell gehen und der Rand wird zu dunkel.

Zu diesem Zeitpunkt, kann man, wenn man mag noch Trockenfrüchte hinzugeben. Bei mir sind immer klein geschnittene Datteln drin. Aber es gibt sicher auch Rosinenliebhaber unter Euch.

Nicht wundern:
Wenn ihr das Müsli aus dem Ofen holt, ist es noch weich. Es wird erst fest und kross, wenn es auskühlt.

Jetzt nur noch in ein luftdichtes Gefäß geben und genießen!!
(Mit Naturjoghurt und Obst, so esse ich es am liebsten. Aber auch hier weiß sicher jeder selbst, was er am liebsten mag. Oder ihr probiert einfach mal was Neues aus.)

Hier nun endlich das Grund-Rezept:

  • 300 g Haferflocken
  • 150 g Nüsse
  • 150 g Saaten
  • 2 Tl Zimt
  • Eine Prise Salz
  • 80 g Fett oder 120 g Nussmus
  • 80 g (oder mehr) Süße
  • Nach belieben noch Trockenfrüchte

Das ganze bei 160 Grad für etwa 25 bis 30 Minuten backen.
Tada!!

Und als leckere Alternative, für die, die morgens gerne mal etwas Abwechslung oder zu Weihnachten etwas Besonderes in der Schlüssel mögen:
Hier mein Lieblings-Sommer-Müsli (älterer Beitrag aus Zeiten, wo man noch im T-Shirt auf dem Balkon frühstücken konnte – seufz):

Mein Lieblings Sommer-Müsli

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