Dankbarkeit – 41 wunderbare Dinge

Es gibt einen relativ jungen Zweig in der Forschung und das ist der der positiven Psychologie. Es ist so spannend darüber zu lesen und noch viel spannender, Erkenntnisse aus dieser Forschung in den Alltag zu integrieren. Es gibt inzwischen unzählige Studien, die zeigen, dass Dankbarkeit eines der besten „Werkzeuge“ ist, wenn man glücklich und zufrieden leben will.

Doch darüber braucht man keine Bücher lesen, um es zu verstehen. Das kann man einfach ausprobieren. ;o)

Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind.

Francis Bacon

Heute ist ein besonders guter Tag um mit einem Lächeln im Gesicht und mit Funkeln in den Augen für ein paar wunderbare Dinge dankbar zu sein:

  1. Meine Mama. Wer ist nicht für seine Mama dankbar, denn ohne sie gäbe es mich nicht. Ich wäre nicht nur nicht hier, sondern auch nicht der Mensch, der ich heute bin. (Kuss für Dich!)
  2. Mein Papa. Ihm verdanke ich meinen Optimismus und meine Lebensfreude. Das Beste Geschenk, dass er mir machen konnte!
  3. Und natürlich für den besten Ehemann der Welt, der mich schon mehr als mein halbes Leben lang begleitet und auf den ich mich immer verlassen kann.
  4. Es ist keine Selbstverständlichkeit drei wundervolle Kinder zu haben und diese auch noch mehr oder weniger unbeschadet groß zu bekommen. (An Euch darf und kann ich am allermeisten wachsen!)
  5. Geschwisterliebe ist etwas ganz besonders! Und Brüder sind eine echter Herausforderung und auch Bereicherung. Und ich bin so froh, dass wir zusammen groß werden duften… Ohne Dich wäre es nur halb so lustig gewesen.
  6. Wir wohnen in einem gemütlichen und heimeligen Haus in einer schönen Gegend. Wir haben genug Platz und zum Glück nur ein Badezimmer (sonst müsste ich noch mehr putzen!). Einen riesigen Balkon, Dachfenster auf die der Regen trommelt und eine große offene Küche, die zum Feste feiern einläd.
  7. Zum Haus gehören natürlich auch die Nachbarn. Denn wir haben ganz bewusst zusammen mit Freuden ein Haus gekauft. Das ist so praktisch und vor allem schön, wenn man sich morgens im Schlafanzug schon in der Waschküche begegnet, man von unten Kleinkinderkrawall zu hören ist oder man eine „erweitere Vorratskammer“ hat, wenn man mal wieder vergessen hat, Milch einzukaufen.
  8. Seit wir hier wohnen habe ich ein paar ganz besonders tolle Frauen kennengelernt… mit denen mache ich gemeinsam den schönsten Sport der Welt: unseren Tratschwalk. ;o)
  9. Was wäre ich ohne Musik? Egal ob hören oder machen… sie erfüllt mich mit so viel Leben und Freude. Ein Tag, an dem ich nicht gesungen habe, ist ein sehr sehr trauriger Tag (kommt zum Glück nur ganz selten vor!)
  10. Aber noch viel schöner, als alleine beim Spülen zu trällern, ist es mit lieben Menschen gemeinsam zu musizieren. Mein Montag Abend und mein Chor sind nicht nur wegen der schönen Lieder einfach wunderbar, sondern vor allem auch wegen der vielen guten Seelen, die ich dort immer treffe.
  11. Ganz eng mit der Musik ist natürlich auch das Tanzen verbunden. Ich LIEBE es zu tanzen und das ist wirklich eines der Dinge, die ich definitiv öfter in mein Leben integrieren muss!! Und es betrübt mich jetzt schon, dass der Tanz in den Mai dieses Jahr ausfallen muss… sobald Corona vorbei ist, werde ich das nachholen. Und am 30. April werdet ihr mich um Mitternacht mit Kopfhörern auf den Ohren in unserem Wohnzimmer die Hüften schwingen sehen.
  12. Das ein oder andere mal hat mich das Leben auch schon vor große Herausforderungen gestellt. Und ich kann mir nicht vorstellen, wie ich diese Zeiten ohne meinen Optimismus und den unerschütterlichen Glauben an das Gute überstanden hätte.
  13. Wir leben in Deutschland. Auch hierfür bin ich (vor allem zur Zeit) sehr dankbar. Es ist wahr, wir haben hier viel zu wenig Meer, aber dafür eine gute Infrastruktur, ein phantastisches Gesundheitssystem und einen sicheren Ort zum Leben.
  14. Das Gesundheit nicht selbstverständlich ist, hab ich spätestens verstanden, als der beste Ehemann der Welt schwer krank war. Es geht mir gut! Ich muss keine Medikamente nehmen, nicht um mein Leben bangen, ich habe keine Schmerzen oder sonstige größere Einschränkungen. Das ist wirklich ein riesiges Geschenk!! Und damit das so bleibt, möchte ich meinem Körper und meiner Seele ganz viel Gutes tun!!
  15. Ich bin dankbar für meine Haare… Als Kind habe ich meine Lockenmähne gehasst, aber inzwischen habe ich gelernt, sie zu lieben und finde sie ist ein guter Ausdruck meiner etwas quirligen Persönlichkeit. ;o) Und pflegeleicht noch dazu.
  16. Unser zu Hause wird noch viel gemütlicher, weil unser Kuschelkater Hamlet unser Famlile vervollständigt. Es ist so ein liebes und flauschiges Tier, macht kaum Arbeit, aber dafür so viel Freude! (Wer die Gelegenheit bekommt diesen Stubentiger mal am Bauch zu kraulen, der darf sich diese nicht entgehen lassen… soooo weich!)
  17. Nicht nur, dass wir genug zu Essen haben, es gibt auch immer eine riesige Auswahl an Köstlichkeiten, selbst zur Coronazeit. Wir können frei wählen, was, wann und wie viel wir essen wollen. Das ist keine leichte Entscheidung, aber für die Entscheidungsfreiheit bin ich sehr dankbar.
  18. Und ein Nahrungsmittel möchte ich hier ganz besonders hervorheben. Die Kartoffel! In jeglicher From immer ein Gedicht! Regional, nahrhaft, gut lagerbar und vor allem sooooo lecker!!!
  19. Wenn ich gefragt werde, was meine liebste Jaheszeit ist, dann kann ich mich nicht entscheiden. Jede hat ihre Schätze und ganz besonderen Vorzüge. Und kaum wird man einer überdrüssig, spicket auch schon die nächste und die Ecke. So viel herrliche Abwechslung!
  20. Und zu den Jahreszeiten, gehört auch das Wetter. Und wer mich kennt und an Wetter denkt, der weiß, dass ich Regen mag. Sogar sehr. Das wird mir noch viel deutlicher, wenn es so trocken ist, wie im Moment. Dann sehnt sich außer mir auch noch die Natur danach.
  21. Jetzt mal was ganz praktisches. Ich bin dankbar für die Deutsche Bahn. Verspätungen hin oder her… sie bringt mich sicher und entspannt von A nach B. Kann man irgendwo besser lesen, als im Zug? Mein großer Traum ist eine lange Interrail Reise durch Europa.
  22. Auch ein Haushaltsgerät möchte ich erwähnen. Die Spülmaschine. Ich koche sehr gerne und oft… und hier wohnen ein paar Wesen mit mir zusammen, das gibt zusammen sehr viel Geschirr! Und obwohl ich den Haushalt nicht ungern erledige, gehört Geschirr spülen definitiv nicht zu meinen bevorzugten Tätigkeiten (vielleicht weil ich in meiner Kindheit immer abtrocknen musste? (Sorry Mama, so jedenfalls meine Wahrnehmung)). Was für ein Segen ist da so eine Spülmaschine. Und seit uns meine Gotti großzügigerweise ihr sehr gut erhaltenes Miele-Modell überlassen hat, wird alles blitzesauber, wie von Zauberhand.
  23. Minimalismus… Die Entdeckung dieses Lebensprinzips ist eines der besten Dinge, die mir in den letzten Jahren passiert ist. Das Reduzieren auf das Wesentliche (und das, was wirklich glücklich macht) ist eine Lebensaufgabe. Und versprochen, davon werdet ihr sicher bald noch mehr zu lesen bekommen.
  24. Mehr innere Ruhe. Durch das Zusammenleben mit drei Teenagern, werde ich oft daran erinnert, welche Dramen mich früher regelmäßig heimgesucht haben. Und ich stelle fest, das das Beste am älter werden ist, dass man sich nicht mehr so viel aufregen muss, alles ist irgendwie „gechillter“.
  25. Juchu, ich kann lesen!! Und Ihr ja zum Glück auch! Es gibt so viele spannende Bücher, inspirierende Blogs, interessante Artikel… so viel Zeit kann man in einem Leben gar nicht haben, um all die guten Geschichten lesen zu können. Aber das Lesen ist definitiv eines der schönsten Hobbies.
  26. Ich habe Freunde, so richtig echte, gute Freunde. Was für ein Geschenk!! Tag und Nacht könnte ich sie anrufen, wenn ich es bräuchte. Sie lachen mit mir und über mich. Und das ist gut so.
  27. Da unsere Kinder ja nicht mehr in den Kindergarten gehen, freue ich mich dafür um so mehr über meine Patenkinder (und deren Geschwister), mit denen ich weiterhin all die Dinge tun darf, die Erwachsene normalerweise sein lassen: Pfützen springen, Schneemann bauen, Laternenlieder singen (im Juni!), Pippi Langstrumpf vorlesen, albern sein und über irgendeinen Quatsch lachen, bis der Bauch weh tut.
  28. Was mich von anderen unterscheidet? Ich bin klein, ziemlich klein. Aber das stört mich nicht im Geringsten. Ich finde vielmehr, das hat viele Vorteile. „Klein, aber fein.
  29. Letztens hat uns das jüngste Kind gefragt, ob wir reich sind. Diese Frage kann man wohl nicht eindeutig beantworten. Aber ich würde ihr ein lautes JA entgegenschleudern. Wir haben zwar keine großen Rücklagen, keine Aktien, das Haus ist lange nicht abbezahlt und wir haben nicht mal ein eigenes Auto. Aber wir können hin und wieder in den Urlaub fahren, uns kleine Wünsche erfüllen, wir können die Waschmaschine einfach so ersetzten, wenn sie kaputt geht und wir haben immer genug zu Essen und ein Feuer im Kamin im Winter. Wir haben uns, eine große hilfsbereite Familie drumrum , Freunde,… Wenn man da nicht reich ist, weiß ich auch nicht.
  30. Und wo ich gerade vom Feuer schreibe: unser Schwedenofen ist wirklich auch etwas ganz Besonderes. Nicht nur, dass er schnell eine ganz gemütliche Wärme verbreitet, es ist auch so gemütlich davor, mit einer Tasse Tee und einem guten Buch (oder einer spannenden Serie). Das versüßt so manche trübe Januarwoche.
  31. Wir können reisen, wohin wir wollen (oder jedenfalls dorthin, wo es unser Geldbeutel erlaubt). Neue Orte sehen ist etwas so belebendes. Ganz besonders gern denke ich an unser Asien-Rucksackabenteuer mit der ganzen Famlilie… Mal schauen, wo es mich noch so hinzieht?
  32. Bei uns trinkt keiner Kaffee, dafür nennen wir eine stattliche Teesammlung unser eigen. Tee trinken hat so etwas meditatives. Wenn ich morgens mit meiner Lieblingstasse auf dem Balkon sitze und den Vögeln zuhöre, fängt der Tag einfach gut an.
  33. Für meine Kinder war ich schon ganz zu Beginn dankbar (kann man aber auch nicht oft genug wiederholen) aber speziell möchte ich noch einmal hervorheben, dass sie nun groß werden. Das ist anstrengend und auch schmerzlich. Loslassen ist nicht einfach… dafür wird mir gerade so viel mehr Zeit für mich geschenkt. Ich muss nun erst wieder lernen, was ich mit mir und der vielen ungestörten Zeit anfangen kann. Große Sorgen mache ich mir da allerdings nicht, mir fällt garantiert was ein. ;o)
  34. Ich liebe es zu planen. Wenn wir als Familie zusammensitzen und ich beginne mit: „Ich hab mir was überlegt…“, dann verdrehen alle am Tisch schon die Augen. Mir tut es einfach gut Ideen auszuspinnen, Listen zu schreiben und auszuprobieren. Wenn es dann nicht so passt ist das nicht schlimm, dann plane ich einfach um.
  35. Konstanz, diese Stadt liegt mir immer noch sehr am Herzen, obwohl ich schon viele Jahre nicht mehr dort lebe. Aber dafür wohnen dort so viele wunderbare Menschen und deswegen haben wir immer einen guten Grund, zurück „nach Hause“ zu fahren.
    Und wie praktisch war es, als die Kinder klein waren, einfach Urlaub am Bodensee zu machen. Kostenlose Unterkunft, leckeres Essen, wie bei Mutti und sogar die Kinderbetreuung war organisiert. ;o)
    Es ist einfach sooooo schön am See. Ich bin und bleibe ein Seekind.
  36. Ich wurde mit viel Humor ausgestattet, zum Glück. Denn ich bin ein ziemlicher Tollpatsch. Wenn ich nicht gelernt hätte, herzlich über mich selbst zu lachen, dann wären einige kaputte Eier und zerbrochene Milchflaschen mit Tränen begossen worden. So lacht hier die ganze Familie mit mir, wenn es mal wieder kracht und rumpelt.
  37. Unser Sommerbett (Klick: Der schönste Platz der Welt). Mehr Worte sind nicht nötig.
  38. Da mein Mann und ich beide Geschwister haben, die ihrerseits selbst auch reichlich mit Nachwuchs gesegnet sind, sind wir mit einer großen Familie beglückt. Wie schön das sein kann, wurde uns an diesem Osterfest deutlich, denn statt mit 12 Enkelkindern bei der Oma Eier zu suchen, waren es „nur“ wir. Lange, reich gedeckte Tafeln, handwerkliche Hilfe, Kinderbetreuung und Rat in allen Lebenslagen, dass kann nur eine echte Großfamilie bieten.
  39. Wenn wir nicht gerade zu Hause isoliert ist, dann kann ich mit dem Rad zur Arbeit fahren. Und das auf einem wirklich schönen Strecke, über Feldwege und an kleinen Dorfkirchen vorbei. So komme ich entspannt an meinem Ziel an und tue dabei noch etwas gutes für die Umwelt und meine Gesundheit.
  40. Ich bin in einem Alter, in dem ich hoffen darf, dass noch viele kleine und große Abenteuer vor mir liegen. Das verbinde ich direkt mit Punkt 34 und ich fange mal an zu planen, was da noch alles kommen könnte… ich bin sooooo gespannt.
  41. Und zum Schluss (ja, ihr habt wirklich durchgehalten, Kompliment!) bin ich noch dankbar, für meinen Geburtstag. Viele Erwachsene sagen, sie feiern nicht gerne. Das kann ich nicht verstehen… ich finde es einfach phantastisch!!
    Ich durfte schon 41 Jahre unbeschadet auf diesem Planeten wandeln, ist das nicht phantastisch?
    Und dann stehen da einfach Blumen vor der Tür, ich kriege echte Schneckenpost, das Handy bimmelt, es wird für mich gesungen und gebastelt, an mich gedacht, Nachrichten voller Herzen und Smileys, es wurde leckerer Kuchen gebacken und manch einer ist extra bis zu unserem Haus geradelt, um mir zu gratulieren. Ihr seid der Wahnsinn!
    DANKE!!!

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