Der umgekehrte Adventskalender (III)

Noch ein Adventskalender fehlt in der Sammlung „Das-krieg-ich-noch-hin“.
Und dieser hier ist so einfach, dass Ihr keine 5 Minuten für die Vorbereitung braucht und sich gleich mehrere Menschen sehr darüber freuen werden:

Der umgekehrte Adventskalender.

Für diesen braucht ihr nur einen schönen Korb oder eine verzierte Kiste. Je mehr Menschen mitmachen, desto größer sollte sie sein.

Die Idee dahinter ist, dass wir mehr als genug haben und die Frage ist, brauchen wir weitere 24 Kleinigkeiten?
Wenn man diese Frage mit einem klaren „NEIN“ beantworten kann, dann ziehen keine neuen Dinge ein, sondern es verschwinden welche aus dem Haus. ;o)

Jeden Tag sucht man sich einen Gegenstand aus, den man nicht mehr braucht und legt ihn in den Korb. Am Ende der Adventszeit hat man so 24 Dinge aussortiert und Platz geschaffen in den Schubladen und Schränken.
Gleichzeitig kann man mit diesen Dingen anderen noch eine Freude machen.

Die hohe Kunst bei diesem Adventskalender ist es, andere zu motivieren mitzumachen. Das ist jedoch viel einfacher, wenn man von vorne herein festlegt, was man spenden möchte. Hier ein paar Ideen:

  • Wenn Kinder mitmachen ist es natürlich sinnvoll Kinderbücher und Spielsachen zu sammeln. Diese kann man gut Einrichtungen wie „Mütter in Not“ spenden (einfach googeln, was es bei Euch in der Nähe gibt).
    Es hilft den Kindern ungemein ihre alten Schätze loszulassen, wenn sie wissen, dass die Dinge an Kinder gehen, die nicht so viel haben wie sie und die sich sehr darüber freuen werden.
    Außerdem ist so natürlich auch wieder Platz für die neuen, wundervollen Weihnachtsgeschenke.
  • Gut erhaltene Kleider kann man an eine „Kleiderkammer“ spenden (bei uns zum Beispiel „die Tafel“).
  • Über Kinderbücher freuen sich Kliniken, damit die jungen Patienten sich beim Warten die Zeit vertreiben können.
  • Man kann auch bei Einrichtungen vorher anfragen, was gerade am meisten gebraucht wird und speziell hierfür die Schränke durchforsten.
  • Oder man sammelt einfach alles bunt gemischt und stellt die volle Schatzkiste mit einem „ZU VERSCHENKEN“ Schild einfach an die Straße. Es ist herrlich vom Fenster aus zu beobachten, wie nicht nur Kinder mit einem breiten Grinsen im Gesicht stolz ihren Fund nach Hause tragen.

Das ist mal eine ganz andere Art von Adventskalender.
Der Aufwand ist sehr gering und der Glücksfaktor trotzdem riesig.

Und wenn man mal hochrechnet, dass in einer Familie wie unserer fünf mal 24 Gegenstände das Haus verlassen, dann ist das schon eine ganze Menge.

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