Plastik Fasten – Woche 3

Gerade bäckt ein leckerer Schokokuchen im Ofen… die Küche duftet herrlich! Alle Zutaten hatte ich im Haus und so komme ich den Kindern ein bißchen entgegen, denn in den letzten Tagen habe ich ein paar mal gehört: „Haben wir irgendwas Süßes da?“

Und nein, haben wir kaum noch. Ich kaufe nichts ein und den Mitbewohnern ist der Weg in den Laden dann doch zu weit.
Tja, da kann man halt nix machen. ;o)
(Doch, Kuchen backen!!)

Hier unten seht ihr den Einkauf im Hofladen vom Wochenende. Ich finde diese Art sein Essen zu drapieren total schön. Das Licht war zwar abends schon weg, schade, denn bei Tageslicht leuchten die Farben noch mehr.
Da bekommt man doch gleich Appetit (und ein gutes Gefühl!).

(Falls Ihr Euch wundert, warum der eine Apfel dort unten ganz alleine liegen muss und nicht bei seinen Obstfreunden sein darf. Das ist eine neue Sorte, die wir noch nie versucht haben. Da ich Sorge hatte, diesen Neuankömmling unter seinesgleichen nicht wieder zu finde, wurde er getrennt eingekauft und gelagert.)

Aber natürlich haben wir nicht nur Gemüse, Obst und Eier gegessen.
Es gab leckeres Holzofenbrot und ich habe meine Vorliebe für Knäckebrot wieder entdeckt, da gibt es einige Sorten, die nur in Papier verpackt sind.
Wir haben leckere Brotaufstriche im Glas gekostet und die gute Marmelade von der Schwiegermutter ist auch schon wieder fast leer.

Himbeeren, Spinat und Erbsen gibt es Tiefgekühlt auch nur im Karton, genau so wie Fisch- und Gemüsestäbchen.
Ich hab sogar Tomatenmark im Glas entdeckt.

Was diese Woche mit Plastik in den Einkaufskorb gewandert ist:

  • Nüsse (hätte ich gewusst, dass ich Anfang der Woche in den Unverpacktladen komme, hätte ich noch gewartet).
  • Tomatendosen, Kokosmilch, Butter
  • Klopapier, Haarspülung für die Mädels (da bin auch ich immer noch auf der Suche nach einer guten Alternative).
    Dafür habe ich eine tolle große Flasche gefunden, fast ein halber Liter. Das reicht wenigstens eine Zeit lang.
  • Doch eine Tüte Brezelchen. ;o)
  • Und letzte Woche eine Tiefkühlpizza für jeden. Denn das mittlere Kind hat super erfolgreich seine Kommunikationsprüfung bestanden (Englisch mündlich für den Realschulabschluss). Da gab es Pizza für alle zur Belohnung!! (Und blöderweise bäckt nach seinem Gusto Herr Wagner bessere Pizzen als ich. Tse! 😅)

Dann ganz überraschend hatte ich am Dienstag vor einem Termin in Freiburg (da komme ich zur Zeit nur selten hin) ein Stündchen Zeit zu vertrödeln und da zog es mich natürlich in den Unverpacktladen.

Hier mal ein paar wenige Eindrücke für Euch.

Man bekommt dort alles: Nudeln, Reis, Hülsenfrüchte, Obst, Gemüse, Gewürze, Backzutaten, Süßigkeiten,…

Auch Dinge die man nicht essen kann. Vorratsdosen, Zahnbürsten, Monatshygiene, Seifen, Putzmittel,…
Und für mich Klingen für meinen neuen Rasierer. 🥰

Unverpacktläden entstehen zum Glück immer mehr. Gibt es einen in Eurer Nähe?
Wenn ihr mal in Freiburg seid, schaut doch in der „Glaskiste“ vorbei.

An dieser Stelle schleicht sich noch ein kleiner unverpackter Glückblick ein.
Diese Stunde habe ich auch genutzt und mir was leckeres zu Essen geholt. Das war das erste Essen außer Haus seit einer gefühlten Ewigkeit.
Ich LIEBE Falafel.

Das besondere an diesem „Dönerladen“ ist, dass sie alles nur in Papier packen. Keine Alufolie, keine Plastiktüten. Dafür aber super leckere Gerichte und ganz viele vegetarische und vegane Optionen.

Hier also gleich der zweite Tipp für den nächsten Freiburg besucht:

Amara 👍🏻

Diese Tafel hing im Eingang des Unverpacktladens.
Ich finde dies ist ein sehr schöner Schluss.

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