Was für ein Herbst!


Wenn die Blätter sich bunt färben und nach und nach den Boden bedecken und es beim gehen dieses wunderbare, raschelnde Geräusch macht…
Wenn es noch stockdunkel ist, wenn morgens der Wecker klingelt und man wieder mühsamer unter der warmen Decke hervorkriecht…
Wenn die Tage kürzer werden und man dankbar an einer warmen Tasse Tee nippt…
Wenn man abends wieder gemütlich vor dem Schwedenofen sitzen kann und Kerzen brennen…
Wenn das Outfit durch bunte kuschelige Schals perfekt ergänzt wird und man zu den Röcken wieder Stiefel tragen kann…
Wenn die Garderobe voller hängt, weil die Jacken dicker sind und Schals und Mützen auch ein Plätzchen brauchen…
Wenn riesige Starenschwärme über das Haus ziehen, es in den Bäumen zu hunderten zwitschert und sich ein Igel in den Blätterhaufen im Garten versteckt…
Wenn nicht nur die Wälder bunt sind, sonder auch die Marktstände, weil gelbe und orangene Kürbisse leuchten und die Äpfel wieder so herrlich knackig schmecken…

Dann ist endlich Herbst. Was für eine herrliche Jahreszeit!

Doch jetzt ist es kalt geworden. Und nebliger.
Die Wiesen waren das erste mal mit Reif bedeckt.
Aber hey, am Sonntag ist der erste Advent! Da darf es kalt sein!!
Und in diesem Jahr können wir uns nicht über das Wetter im Herbst beschweren, so viele schöne Sonnentage und das auch noch im November.

Der Herbst zeigt uns, wie wunderschön es sein kann, loszulassen.

In manchen Lebensbereichen fällt uns das vielleicht leichter als in anderen, so wie diesem speziellen Baum. ;o)

Und die Bäume werfen ja nicht nur ihr Laub ab, sondern auch ihre Früchte, die Arbeit eines ganzen Jahres ist nun vollbracht. Und wir dürfen diese Früchte ernten und genießen!!
(Und ganz ehrlich, direkt vom Baum schmecken diese Leckereien doch am Besten! Ein selbstgepflückter Apfel oder eine eben vom Baum gefallene Nuss, direkt verspeist,… LECKER!!

Und auch wenn die Bäume dann kahl und leblos wirken… sind sie es nicht. Sie gönnen sich eine Pause, tanken neue Kraft, bündeln ihre Energie, um dann im Frühling neu und wild drauf los zu blühen.

Und genau so sollten wir es auch tun. Es gibt Phasen im Leben da blühen wir auf, da wachsen wir und sprühen nur so vor Energie. Dann gibt es Zeiten, da können wir stolz auf die Früchte unserer Arbeit blicken und dankbar sein. In wieder einer anderen Phase werden wir Ballast los, lassen Altes zurück, verändern uns, ziehen uns zurück. Aber auch das gehört dazu und ist wichtig. Pause machen, inne halten und Kraft sammeln.
Der nächste Frühling kommt bestimmt!!

Mit dieser Perspektive kann ich nun getrost in die Adventszeit starten und den Winter mit offenen Armen empfangen.
Und um Euch den Übergang auch etwas zu versüßen, hab ich mir schon ein paar kleine „Glückblicke“ für Euch überlegt.
Ihr dürft gespannt sein!

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